Die vinländischen Inseln

Gronland

Die größte Insel wird Gronland genannt. Sie ist dank ihrer fruchtbaren Ebenen und dem Reichtum an Bodenschätzen die wohlhabendste Insel Vinlands. Der “sanfte” Außenhandel ist hier stark ausgeprägt, weshalb besonders in Gronland der Einfluss der Mittellande deutlich zu spüren ist. Vor allem die Hafenstädten strahlen für vinländische Verhältnisse eine gewisse Weltoffenheit aus.

Norglaw

Viel stärker in den alten vinlädischen Traditionen verwurzelt ist die Insel Norglaw. Das Klima und die Landschaft sind rau und wild. Der Natur alles Notwendige zum Überleben abzutrotzen, gestaltet sich auf Norglaw deutlich schwieriger als auf Gronland. Die Siedlungen sind hier oft klein und bescheiden. Die ansässigen Sippen führen nicht selten ein sehr hartes und ursprüngliches Leben nach alten nordischen Sitten und Bräuchen. Während auf den anderen Inseln sich der “sanfte” Handel immer weiter ausbreitet, hat auf Norglaw der “rauhe” Handel (Raubzüge, Piraterie) noch einen festen Stellenwert in der Gesellschaft.

Norgay

Die Insel Norgay nimmt eine Zwischenposition zwischen Gronland und Norglaw ein. Auf Norgay findet sich eine Gesellschaft, die sich ganz behutsam Reformen öffnet. Gleichzeitig wird weiterhin an vielen althergebrachten Bräuchen und Sitten festgehalten. Im Gegensatz zu Norglaw wurden jedoch auf Norgay einige als “barbarisch” angesehene Traditionen (z.B. Menschenopfer) inzwischen angepasst oder ganz abgeschafft. Dass Krieger zur Rauhfahrt aufbrechen kommt auf Norgay auch praktisch nicht mehr vor. Dafür besteht keine Notwendigkeit mehr, denn es hat sich auf der kleinsten der vinlädischen Inseln inzwischen ein gewisser Wohlstand etabliert.

Voltar

Voltar ist ebenfalls eine von Menschen bewohnte Insel, allerdings ist nicht viel über das Leben dort bekannt. Voltar ist ein dunkler, karger und lebensfeindlicher Ort und wird von den Anhängern des Nexxon-Kultes beherrscht. Diese gelten selbst unter Vinländern als besonders harte und unbarmherzige Krieger mit ausgeprägter Disziplin und Gefühl für Taktik. Wie alle Vinländer halten sich die Voltarier an die allgemeine vinländische Gastfreundschaft, trotzdem werden keine Beziehungen zu den anderen Inseln unterhalten. Allgemein stehen Vinländer Magie skeptisch gegenüber, doch von den Voltariern ist bekannt, dass sie dunkle Magie nicht nur dulden, sondern auch selbst wirken.

Hae Brâsil

Hae Brâsil gilt als die schönste Insel Vinlands. Sie ist von dichter Vegetation bewachsen und von sehr viel milderem Klima als die restlichen vinländischen Inseln. Nach den Drachenkriegen zogen sich die meisten Überlebenden des Elbenvolkes und der Tuatha dorthin zurück. Die Elben sind den Vinländern nicht feindlich gesinnt, trotzdem reisen diese für gewöhnlich nicht nach Hae Brâsil. Die Insel gilt als verzaubert und es existieren wenige Berichte über das Leben dort.

Orknai

Orknai ist die Insel der Orks, Trolle, Goblins, Oger und anderer verwandte Wesen. Mutmaßlich leben dort auch noch einige weitere namenlose Schrecken. Die größte Gruppe stellen die braunen Orks, die in vielen untereinander oft verfeindeten Stämmen leben. Daneben gibt es die mit den Vinländern seit langer Zeit verbündeten grünen Orks. Diese versorgen die Menschen mit Nachrichten aus Orknai und stehen ihnen auch wenn nötig im Kampf zur Seite.