Die Geschichte Hopfengrunds

Wie alles begann…

Hopfengrund liegt im östlichen Teil der Insel Norgay. Zu Beginn handelte es sich lediglich um  ein einfaches, abgelegenes Gehöft am Rande des Lôfviskawalds (vinl. “Wald der Baumgeister”). Es liegt ungefähr einen Tagesritt von der Starkenburg entfernt, dem ehemaligen Sitz des Herrn Frederic von Wolfengrund und ist über die Murmelwasser mit dem Ort Mundweiler an der Ostküste Norgays verbunden. 

Der Aufstieg und somit die eigentliche Geschichte Hopfengrunds beginnt nach den verheerenden Orkkriegen auf Norgay. Die Ortschaft wuchs erst nach den Orkkriegen zu nennenswerter Größe heran. Die Geschichte ist eng verknüpft mit dem Aufstieg Jarl Wulfgard Ragnarsson, dem ehemaligen Huskarl des Herrn Frederic.

Während der Orkkriege wurde die Starkenburg von Feinden belagert und musste von den Verteidigern nach verlustreichen Kämpfen schließlich aufgegeben werden. Unter den wenigen Überlebenden befand sich auch Wulfgard. Auf der Flucht vor den Orks wurde er von Herrn Frederic und den anderen Überlebenden getrennt. Er konnte sich jedoch zusammen mit seinen beiden Söhnen Finngal und Akron bis zum Lôfviskawald durchschlagen. Dieses uralte Gehölz am Fuß der Mikalsteine war von den Orks fast unberührt geblieben, weshalb Wulfgard das Gehöft, das einmal Hopfengrund werden sollte, unversehrt vorfand. Kurz darauf wurden die Orks geschlagen und aus Norgay vertrieben. Zurück blieb ein verwüstetes Land mit unzähligen Menschen, deren Dörfer und Siedlungen zerstört worden und die ihrer Lebensgrundlage beraubt worden waren. Im Laufe der Zeit scharte Wulfgard eine ansehnliche Gruppe Überlebender um sich, die sich unter seinem Schutz in Hopfengrund niederließen und begannen noch im Schatten des gerade zu Ende gegangenen Krieges eine neue Existenz aufzubauen. 

Die Jahre zogen ins Land und auch wenn mancherorts noch die Narben des Kriegs zu sehen waren, erholten sich Land und Menschen von den Gräueln der Orks.

Hopfengrund wuchs binnen weniger Jahre zu einer stattlichen Siedlung heran. Aus einer reinen Zweckgemeinschaft entstand eine Sippe, fest verbunden durch eheliche Verbindungen und die Geburt der ersten Nachkommen in einem befriedeten Norgay. Während die Erstgeborenen und die Älteren die Gemeinschaft aufbauten, bekamen die jüngeren die Chance mit Wulfgard und seinen Söhnen auszuziehen und Herrn Frederic zu suchen, der nach der Flucht aus der Starkenburg nicht mehr gesehen worden war. Wulfgard hatte beschlossen ihn zu finden, damit dieser – falls er noch lebte – das Land ordnen und die Herrschaft wieder übernehmen konnte.

Doch es dauerte eine lange Zeit, bis sie den Ritter fanden und mussten dann mit Bedauern feststellen, dass es diesem vorerst nicht möglich war, auf die Starkenburg zurückzukehren, da andere wichtige Aufgaben seine volle Kraft forderten.  

Daher entband Herr Frederic seinen treuen Huskarl all seiner Pflichten. Dieser schwor jedoch, Herrn Frederic weiterhin die Treue zu halten , woraufhin dieser Wulfgards ältesten Sohn Finngal als seinen Knappen annahm und versprach so bald wie möglich in die Heimat zurückzukehren. So lange sollte Wulfgard die Ausbildung seines Sohnes übernehmen.  

Lange Jahren des Wartens vergingen und in der Zwischenzeit war Wulfgards jüngster Sohn Akron in den Knappendienst bei Herrn Éothain von Hartenfels, einem Ritterbruder Frederics, eingetreten. Irgendwann beschlossen die Hopfengrunder selbst die Ländereien der Starkenburg neu zu bewirtschaften und Teile der Burg wieder aufzubauen. 

Die Nachricht, in der die Hopfengrunder Herrn Frederics Segen dazu erbaten, wurde jedoch nicht beantwortet, sodass sie nach Verstreichen einer Frist mit dem Wiederaufbau begannen.

Der Wiederaufbau der Starkenburg

Die Besiedlung der Doldenmark

Hopfengrund heute

Die Taverne „Zur gebrochenen Speiche“


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